Vogelgrippe: Hüntwangen war ein Einzelfall

Lage erfordert aber weiterhin Aufmerksamkeit

| Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich

In einer Hobby-Geflügelhaltung in der Gemeinde Hüntwangen ist Ende November das Vogelgrippe-Virus H5N1 festgestellt worden. Um den Seuchenherd wurde eine Schutz- und Überwachungszone eingerichtet. Diese kann per 27. Dezember 2021 aufgehoben werden.

Da der Ausbruch in Hüntwangen wohl auf infizierte Wildvögel zurückgeht, hat der Bund entlang von Seen und Flüssen im Mittelland Kontroll- und Beobachtungsgebiete bestimmt, um weitere Einträge in Geflügelhaltungen zu verhindern. Das Kontrollgebiet umfasst einen 1 km breiten Uferstreifen, das Beobachtungsgebiet einen 3 km breiten Uferstreifen. Im Kanton Zürich sind davon diese Gewässer betroffen: Zürichsee, Greifensee, Pfäffikersee, Rhein, Limmat, Reuss.

 

Diese Gebiete bleiben bis mindestens Ende Januar 2022 bestehen.

Auch ausserhalb dieser Gebiete gilt es, aufmerksam zu bleiben. Allen Geflügelhaltenden wird dringend empfohlen, die Biosicherheitsmassnahmen hochzuhalten und den Kontakt zwischen dem Hausgeflügel und Wildvögeln zu verhindern. Unregelmässigkeiten wie gehäufte Todesfälle sind umgehend zu melden.

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